LT – Dichtheitsprüfungen

Allgemein

Dichtheitsprüfungen werden überall dort angewandt, wo unter Betriebsbedingungen ein unterschiedlicher Gas-, bzw. Flüssigkeitsdruck an der äußeren und inneren Oberfläche herrscht. Es handelt sich also zum Beispiel um Druck- oder Unterdruckbehälter, Fernleitungen für gasförmige und flüssige Medien, Vorratsbehälter, Rohrleitungen, u.Ä. Eine Druckprüfung kann mit unterschiedlichen Methoden erfolgen, z.B. der Heliumprüfung, der Differenzdruckprüfung, der Blasenmethode usw.

Prinzip der Methode

Unter Undichtigkeit wir eine Unvollkommenheit einer jeden festen Grenzfläche – einer Verbindungsstelle – bezeichnet, welche bei einem auftretenden Druckgefälle eine Leckage des Mediums verursacht – von Gas, Dampf oder Flüssigkeit. Es handelt sich um Fehler, die geometrisch so klein sind, dass sie nicht durch andere zerstörungsfreie Methoden feststellbar sind. Bei Anwendung dieser NDT-Methode gehen wir von der Tatsache aus, dass keine absolute Dichtheit erreicht werden kann, und deshalb ist die Prüfung durch ein in einer bestimmten Zeiteinheit durchgedrungenes Volumenmaß festgelegt. Wir unterscheiden zwischen zwei Methodentypen der Dichtheitsprüfung, und zwar den integralen Prüfungen (welche die Größe der Leckage bestimmen) und den Lokalisierungsprüfungen (welche die Stelle bestimmen, gegebenenfalls mit einer Größenabschätzung).